gesund trauern®

Pia Andrea Achten

Trauer-Coaching

 

Trauerbegleitung im Coaching GESUND TRAUERN

Der Tod - Obwohl es uns alle trifft - betrifft, vermeiden wir es, uns mit dem Thema Tod und Sterben auseinanderzusetzen. Eigentlich viel zu spät integrieren und akzeptieren wir das Thema Tod. Die Gesellschaft vermeidet es, darüber zu sprechen, es gehört nicht in den Unterrichtsplan der Schulen, im Elternhaus wird dieses Thema auch erfolgreich verschwiegen. Werde ich nach meinem Beruf gefragt, ist die erste Reaktion „könnte ich nicht, um Himmelswillen nein, wie schlimm.“ Sogar meine Frauenärztin sagte, „nein das könnte ich nicht.“ Gehört nicht auch der Tod als normales Thema in ihre Praxis?

Also mit wem möchten SIE über ihren Schmerz sprechen, wenn es doch niemanden scheinbar interessiert? 

Das Internet ist voll von theoretischen Ideen, wie lange ein Mensch zu trauern hat. Wie sich die Trauerphasen auf die Menschen und deren Leben auswirkt. Nun was geschieht, wenn ein Trauernder diese theoretischen Ideen liest? Er beginnt sich zu vergleichen, und wertet sich als nicht normal ab oder ordnet sich als „schwerer Fall“ ein, was ihm keines Wegs in seiner Trauer hilft, nein sogar seine Phase, in der er steckt, verschlimmert. Trauer hat keinen geregelten Ablauf. Sie ist individuell, wie auch die Menschen, die sie betrifft. Sie läuft nicht nach Plan, wie Du sie dir vielleicht vorstelltest.

Wir trauern gesund, wenn wir alle Gedanken loslassen, die wir über das Sterben und den Tod erfahren haben. Wenn wir in unserem Herzen weiter mit dem Verstorbenen verbunden bleiben, und unsere Beziehung auf einer anderen Ebene weiterleben. Wenn wir zulassen, dass wir uns am Leben erfreuen dürfen. Wir wählen das Leben. 

Der Trauernde benötigt einen „sicheren Raum,“ der ihm vermittelt, „Du bist ok so wie Du bist, auch wenn „ok“ nicht das ist, was Du dachtest, sein zu müssen.

Dem Tod - Einher gehen Abschied, Verlust, Sterben, Trauer und Krise.

Unzählige Menschen beschäftigen sich erst Jahre nach dem Todesfall mit ihrer Trauer, entweder weil sie durch Depressionen, Burnout oder ähnlichem dazu „gezwungen“ werden oder weil einfach vorher „keine Zeit“ dafür da war. Erst letztens sagte eine ältere Klientin zu mir: „Das Kind soll doch fröhlich sein!“. Das Kind hatte seine Mutter verloren, ihre Tochter. Ich bin der Meinung: Nein, das Kind darf traurig sein. Gerade auch ältere Geschwister gehen oft in die Verantwortung für jüngere Geschwister oder sogar für den überlebenden Elternteil und erhalten nie die Möglichkeit selbst offen zu trauern.

In der Gesellschaft gibt es so viele Ideen darüber, wann, wie lange, wo und wie getrauert werden darf oder soll. Lacht man zu früh nach einem Verlust, hat man schnell einen neuen Partner, oder wird man wieder schwanger, dann war der Verlust wohl doch nicht so schwerwiegend. Weint man nach drei Monaten immer noch, soll man sich doch mal zusammenreißen. Viele Trauernde finden nur schwer Menschen, mit denen sie offen reden können, ohne sich immer wieder erklären zu müssen oder Ratschläge anhören müssen, wie sie endlich Loszulassen haben.

Coaching und Begleitung geben hier enormen Halt und Sicherheit. Ich schätze den sicheren Raum, in dem der Trauernde einfach sein darf. Ohne dass es eine Lösung geben muss, ohne dass etwas verändert werden muss.

Es geht im „Trauercoaching“ nicht darum schnellstmöglich eine „Lösung gegen die Trauer“ zu finden, sondern einen Umgang mit ihr: „Wie kann die Trauer in das weitere Leben integriert werden“? Welche positiven Erinnerungen an den Verstorbenen geben Halt oder verschlimmern die Trauer immens?

Ich sehe die Trauer als etwas ganz anderes als dass, was sie zu sein hat, beispielsweise als Ausdruck meiner Liebe zum Verstorbenen? So wie unsere Beziehung zu dem Hinübergegangenem war, ist unsere Trauer über unseren Verlust. Wir trauern wie wir geliebt haben.

Es geht im „Trauercoaching“ nicht darum schnellstmöglich eine „Lösung gegen die Trauer“ zu finden, sondern einen Umgang mit ihr.

Trauer kommt in Wellen, das heißt, dass es nach einer längeren stabilen Zeit auch schnell wieder tief hinunter gehen kann. Viele wissen dies nicht oder sind nicht darauf vorbereitet. Wichtig ist hier, der direkte Kontakt zu dem Coachee. Ich werde dir Hilfsmittel zur Hand geben, die du eigenständig anwenden kannst, beispielsweise das Schreiben eines Trauertagebuchs, auch Briefe an den Verstorbenen geben eine Möglichkeit, die Gedanken, die sich aufstauen, loszuwerden. Notfall- Energiearbeit, sie hilft dir schnell wieder aus deinem „Loch“ und diese ist für alle emotionalen Bereichen anwendbar.

Die Angst vor dem Vergessen


Viele Trauernde haben Angst, dass sie den Verstorbenen vergessen werden. Dass Erinnerungen langsam verblassen, dass irgendwann nichts mehr von der geliebten Person übrig sein wird. Auch wenn einige Menschen die kreativen Gruppenarbeiten in meiner Gruppe als „nicht loslassen können“ bezeichnen würden; das Festhalten an Gegenständen, Kleidung, Lieblingskissen, oder ähnlichem kann Halt geben. Es gibt mittlerweile kleine Unternehmen, die ein Cape, eine Decke, ein Kuscheltier aus der Kleidung des Verstorbenen nähen. Das mag in der Vorstellung für manche sonderbar bis komisch klingen, kann aber für Hinterbliebene sehr tröstlich sein. Auch eine Box, in der man Erinnerungen sammelt, ist eine Möglichkeit. Alles ist an einem Ort, kann sicher aufbewahrt werden und hat seinen Platz im Haus.

In meinem Umfeld werde ich oft gefragt: „Wie hältst du den Kontakt mit den Trauernden und den Sterbenden aus? Lässt du da Gefühle an dich rann, oder wie hältst du Abstand“ Für mich ist es wichtig, das Thema, welches ich betreue, an mich rann zulassen. Auch im professionellen Jenseitskontakt - Setting, fühle ich die Gefühle der Trauernden und der der Seelen, was ein total intensives Gefühlsbad für meinen Körper ist. Ich spüre die Not des Trauernden, oft die Lebens - Sterbeschmerzen der Hinübergegangenen und die tiefe Dankbarkeit des Jenseits bleibt mir nach dem Sittig, eine Zeit lang erhalten. Für mich liegt in Tod und Trauer sehr viel Frieden, Dankbarkeit und Freude.

Wenn ich in meinem Coaching mich mit der Endlich- und Vergänglichkeit beschäftige, auch wenn ich an meine eigenen Verluste denke, was diese Menschen nicht mehr erledigen konnten im Leben und was sie als unerledigte Ängste - Schmerzenthemen zurückließen, wird mein eigener Fokus sehr klar.

Wir verlieren uns schnell in unseren Erwartungen, dass jeder ein hohes Alter erreicht, dass wir lange gesund sind, dass wir all das erreichen werden, das wir uns vorgenommen haben. Aber das trifft für viele Menschen nicht zu, wir glauben wir haben die Kontrolle über das Leben und sind erschüttert, wenn dem nicht so ist, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt werden, wenn ein Mensch sich das Leben nimmt. Es ist für mich sehr wichtig, keinen Streit, keine Unstimmigkeit mit negativen Gefühlen zu verlassen.

Eine gute Übung, um mit der eigenen Betroffenheit umzugehen, beziehungsweise sich dem Thema selbst zu nähern ist, seine eigenen Angelegenheiten Patientenverfügung, Versorgung, Nachlass, und sogar die Beerdigung zu regeln und damit anzuerkennen, dass wir eben nicht wissen, wann das Leben zu Ende sein wird. Und sich vorzustellen, was man tun würde, wenn man nur noch sechs, drei, einen Monat(e), zwei Wochen, eine Woche zu leben hat. Was wäre dann noch wichtig? Was würdest du unbedingt noch tun, erleben wollen? Und das dann zu tun, auch wenn der letzte Tag tatsächlich noch nicht feststeht. Auch das sind Themen aus meinem Coaching Trauerbegleitung.

Wenn ich mich mit der Endlich- und Vergänglichkeit beschäftige, dann ist der Fokus für mein Leben auf einmal sehr klar.

Was die Arten des Todes mit der Trauer zu tun hat?


Trauer ist sehr eng mit der Todesart verknüpft. Ein ungeahnter Unfall kann eine andere Wirkung als ein langsames aus-dem-Leben-scheiden im Hospiz haben. Ein Sternenkind - Verlust hat andere Auswirkungen alsder Tod eines lebendgeborenen Kind, oder als der Suizid eines nahen Verwandten oder engen Freundes. In den letzten beiden Fällen finden sich oft viele Schuldfragen. Hätte ich den Suizid voraussehen können? Hätte ich ihn verhindern können? War ich vielleicht zu viel mit anderen Dingen beschäftigt? Bin ich keine vollständige Frau, wenn mein Körper kein Baby austragen kann? Habe ich etwas falsch gemacht, was zum Verlust des Babys oder seiner Krankheit geführt hat? Hinzu kommen gesellschaftliche Normen. Auch wenn sich die Sichtweise auf das Versterben von ungeborenen Babys bereits verändert hat, gibt es noch viele Menschen, die die tiefe Trauer um ein Ungeborenes nicht nachvollziehen können und verurteilen. Zum Leidwesen vieler Eltern. Viele fühlen sich auch vom Krankenhaus schlecht informiert und psychologisch betreut.

Im Augenblick des Todes sind wir überfordert und sind auf professionelle Beratungen angewiesen. Coachees die über den Tellerrand des Todes hinwegsehen und weitreichende negative Folgen für das weitere Leben verhindern können, sind gefragt.

Ich denke, dass wir hier als Coaches und psychologische Berater einen Mehrwert leisten können, indem wir schnell verfügbar sind.

Das Coaching als Lösungsprozess rückt dabei viel mehr in den Hintergrund. Es geht darum zuzuhören, da zu sein und einen sicheren Raum zu schaffen.

Gesund Trauern: Hier kann ich dich unterstützen:

  • Professionelle Trauerbegleitung
  • Trauma erkennen, statt unerkannt und unverarbeitet sich auf den Körper krankhaft auswirken zu lassen. Erstarrung oder körperliche Beeinträchtigungen durch Elemente der Trauerreaktion heilen
  • Der Trauer in all ihren Facetten Raum geben, zulassen, ausleben (nach gesund trauern) und dadurch Leichtigkeit, Lebensfreude und Wohlsein fördern
  • Eigene Kräfte stabilisieren und aktivieren
  • Den Trauerprozess fördern, aktivieren, intensivieren um geheilt zu werden
  • Beziehung zum Verstorbenen ins Leben integrieren und kreativ gestalten

Gerne stehe ich ihnen für ein kostenloses Erstgespräch zur Verfügung. Sichern sie sich mit dem Kontaktformular ihren Termin. 

Erstgespräch

Das Erstgespräch ist zum gegenseitigen Kennenlernen und dauert ca. 30 Minuten. Gerne erkläre ich ihnen meine Vorgehensweise. 

Eine Therapiestunde dauert 60 Minuten 60€


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