gesund trauern®

Pia Andrea Achten

Psychische Traumata

 

Symptome eins psychischen Trauma

Ein Trauma schlägt plötzlich in das Leben der Menschen ein. Es kann für den Betroffenen ein Unglück sein, wobei er noch nicht einmal persönlich involviert sein muss. Es reicht Unfallzeuge zu sein, sogar eine Erzählung über einen derartigen Erlebnis reicht um ein Trauma, Schock zu erreichen. So banal es jetzt auch klingen mag, eine Vollbremsung an der Kreuzung, quietschende Räder, ein Donner, ein lauter Knall, eine Diagnose, eine aussagekräftige Botschaft, eine Kündigung, eine Operation, eine Schwersterkrankung, eine überfordernde Sterbebegleitung, eine Todesnachricht sind weitere Faktoren für ein Trauma. Ein Trauma ist eine psychische Überforderung und diese Grenze der Überforderung ist für jeden Menschen unterschiedlich und auch situation- und tagesabhängig. Ein Trauma schlägt wie ein Blitz ein, unkontrollierbar, unvorhersehbar und schnell.

Zuerst bemerkt der Betroffene nichts Ungewöhnliches an sich. Die Situation beruhigt und klärt sich, nur nicht der traumatisierte Betroffene. Er behält einen getrübten Blick der Situation. Die Zeit vergeht, doch erst Mal bemerken die Betroffenen in ihrem Leben nichts. Nach ca. zwei Wochen stellen sie an sich ganz ungewöhnliche Erlebnisweisen fest. Die wie Phasen der schweren Verwirrtheit, lähmender Leere oder automatisch wiederkehrende Erinnerungsbilder sind. Gefühle der Angst überkommen sie in normalen Alltagssituationen.

"In Wirklichkeit soll es sich dabei um eine ganz normale Reaktion auf die oft vollkommen „verrückte" und unnormale Situation, die sie erlebt haben, handeln." (Aussage der Schulmedizin)

Das Trauma vollzieht sich in drei Phasen: Schockphase, Einwirkungsphase des Traumas und Erholungsphase.

In der akuten Schockphase

Verwirrtheit, Unfähigkeit, sich an wichtige Daten zu erinnern, z.B. an die eigene Telefon- oder Hausnummer. Es ist kaum möglich sich zu konzentrieren, zu fokussieren. Es sind Merkmale der akuten Schockphase, die von einer Stunde bis hin zu einer Woche andauern können.

Das Trauma ist in der Einwirkungsphase

Nach circa 14 Tage ist die erste stärkste Erregung abgeklungen, doch werden die Betroffenen innerlich völlig von den Erinnerungen in Anspruch genommen. Immer wieder müssen sie, wie unter Zwang, von den Vorfällen berichten. Starke Selbstzweifel treten auf, häufig auch Depressionen sowie Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Auch bei Menschen, die eher optimistisch waren, erscheinen alle positiven Möglichkeiten des Lebens wie in weiter Ferne. Selbstzweifel, innere Zerwürfnisse Anklangen eigener Fehler, Wutanfälle und heftige Anklagen gegen mögliche Verursacher treten auf. Es wird die Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit der Welt angeklagt. Die ersten psychosomatischen Störungen treten auf. Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Übererregbarkeit, Überwachheit, erhöhte Schreckhaftigkeit, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Alpträume und Nachhallerinnerungen vom traumatischen Ereignis reihen sich aneinander. Wenn Todesfälle von nahestehenden Menschen zu bedauern sind, erleben manche Überlebende und Hinterbliebenen eine schwere Depression und machen sich Vorwürfe, überlebt zu haben und nicht sterben zu dürfen.

Die natürliche Erholungsphase

Nach weiteren 14 Tagen, manchmal erst nach vier Wochen, beginnen sich einige Betroffene vom Trauma auf natürlich Weise zu erholen. Kommen doch weitere erschreckende Nachrichten oder belastende Lebensumstände hinzu, so wird die Erholungsphase gestört und kann sogar gänzlich ausbleiben. Im besten Fall gilt nicht mehr jeder Gedanke dem traumatischen Geschehen oder löst wieder den vollen Schrecken aus. Das Interesse am normalem Alltagsgeschehen, das Interesse an anderen Personen kehrt wieder zurück. Noch immer ist das traumatische Ereignis von zentraler Bedeutung. Es kann noch lange dauern, bis unsere Sicht der Welt und unser Verständnis von uns selbst so umgearbeitet sind, dass die traumatischen Vorfälle darin einbezogen werden können. Für viele bildet das Trauma einen Anlass, über das bisherige Leben gründlich nachzudenken und ihre Zukunftsplanung zu überdenken. Aber für all diese wichtigen Schritte muss natürlich Energien frei sein.
Was tun, wenn die Erholungsphase ausbleibt?

Nicht wenige Betroffene erholen sich nicht so rasch von der traumatischen Belastung. Das kann daran liegen, dass sie besonders schwerwiegende körperliche und/oder psychische Verletzungen erlitten haben. Ein genauer Zeitplan für Heilung lässt sich bei seelischen Verletzungen ebenso wenig festlegen, wie bei einer körperlichen Verwundung.

Halten die Folgen des Traumas länger als einen Monat an, so treten Merkmale auf und bilden zusammen ein Störungsbild, das wir als psycho- oder posttraumatisches Belastungssyndrom (PTBS) bezeichnen.

Traumatherapie

Eine Studie an der Universität Köln hat ergeben, dass Personen, die ein schweres Trauma erlitten haben und zur Risikogruppe für Langzeitfolgen im Sinne des PTBS gehören, in durchschnittlich nur 10 therapeutischen Sitzungen dauerhaft stabilisiert und geheilt werden können. 

Das Problem ist nur, kein Arzt diagnostiziert ein Trauma und das Trauma kann nur bis zu 3 Monate nach dem erstehen, mit schulmedizinisch therapiert werden. 

Es handelt sich bei MPTT um ein Verfahren, das Verhaltenstherapie und tiefenpsychologische Prinzipien miteinander verbindet.

Da die gelebte Lebenszeit und die Auswirkungen des Traumas nach der Entstehung eins Traumas als normal, trotz Auffälligkeiten als „gesund, unauffällig“ diagnostiziert werden, erachtet der Betroffene nicht, dass er dringend handeln müsste. Ihm werden jedoch oft Medikamente verschrieben, die ihn psychisch und körperlich funktionstüchtig machen, das Trauma und dessen Auswirkungen verschleiern und zu spät bemerkt er, dass er traumatisiert wurde. Schockzustand oder Trauer werden oft verlächerlicht und ignoriert und geraten so, nach Jahren des Leidens sogar in Vergessenheit. "Ich höre so oft, es ist nichts mehr wie es einmal war, diesen Schmerz der Trauer vergeht niemals wieder." Bereits im Erstgespräch erkenne ich den „traumatisierten“ Menschen. Bei den meisten Betroffenen ist der Leidensdruck bereits so hoch, dass sie gesundheitliche Probleme haben, mit ihrem Leben total im Unfrieden sind. Oft familiär gescheitert sind. Meist wissen sie noch nicht einmal, dass ein Trauma der Grund für ihren Zusammenbruch ist. Sie wenden sich meist alternativen Heilmethoden zu, aus einer Empfehlung heraus, oder wenn Schwersterkrankungen anstehen. 

Der Reiki-Körperprozess unterstützt und aktiviert gezielt den natürlichen Selbstheilungsprozess der Psyche, und beseitigt die Hindernisse. Gefühlsblockaden werden gelöst, das Gefühlspotenzial wieder rückverbunden. Es wird auf körperlichen, psychischen und geistigen Ebenen gearbeitet. Zudem ist das Thema Mindset zum richtig großen Hindernis mutiert. Gedanklich unfreie Strukturen, Begrenzungen, die Abhängigkeit vom Verstorbenen, Angst und Depressionen müssen gelöst werden.

Die Abfolge des Traumas wird rückgängig gemacht. Der Mensch wird auf natürliche Weis innerlich ruhig, und ausgeglichen. Er spürt ein Gefühl des in sich Ruhens, des Angenommen sein, des Einsseins. Lebensfreude, Leichtigkeit, Lebensenergie für neue Wege in seinem Leben kommen auf. Eine Zeit des inneren Zaubers beginn und bewirkt, positive Lebensveränderungen in allen Lebensbereichen. Es entwickelt sich Mut, Dinge zu unternehmen, die man sich zuvor nur gewünscht hat.

Die Gesichter des Traumas, begleiten den Betroffenen über Jahre, bis zum völligen Zusammenbruch. Lassen sie es nicht zu, dass sie unnötig leiden. Das allerschlimmste was ich persönlich empfinde, die betroffenen Menschen wissen nicht an was sie erleiden und dass sie es heilen können. 




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