gesund trauern®

Pia Andrea Achten


Wenn die Königin ihr Lachen verliert, trauert das ganze Königreich!

 


Wenn FRAU sich TRAUER beruflich nicht leisten kann.


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Schön, erfolgreich und oft ohne Mann, so stellen wir uns die Businessfrauen von heute vor. Sie sind Ende Vierzig, intelligent, attraktiv, charmant. Sie weiß, was sie will, und das kriegt sie in der Regel auch. Doch die Karriere ist hart erarbeitet, aber sehr leicht zerbrechlich. Verzeiht man dem MANN im Führungsmanagement einige Fehltritte, ist die FRAU doch sehr schnell ersetzbar und doppelt so hart steht sie im Beschuss ihrer Konkurrenz. Es zählt nicht nur die berufliche Qualifikation, sondern auch ihr Charisma, ihr äußeres Erscheinungsbild, ihr Auftreten, ihr Selbstbewusstsein, ihr bezauberndes Lächeln. Doch was tun, wenn der Tod eines nahestehenden Menschen in den bereits überladenen Terminkalender fällt?

In der sozialen Ebene der Angestellten ist Trauer legitimiert und bringt viele Fehlzeiten mit sich. Trauer ist akzeptiert, wenn auch nicht über einen längeren Zeitraum. Doch eine Businessfrau, eine UNTERNEHMERIN kann es sich nicht leisten schwach zu sein und über einen längeren Zeitraum auszufallen. Terminverschiebungen und Fehlzeiten werden selten verziehen. Nach außen verkörpern diese Frauen den Erfolg, treten souverän auf, sind eloquent und durchsetzungsstark, doch privat leiden sie.

Täglich haben sie Angst, aufzufliegen, erkannt zu werden.

Damit teilt die Businessfrau das Schicksal einer wachsenden Schar von Frauen, die für ihren beruflichen Aufstieg oder ihrer Existenz mit ungewollter Einsamkeit büßen.

Wenn wir jedoch unsere Trauer unterdrücken, nicht ausleben, wird es sich gesundheitlich rächen. Depression, Angststörungen, Übergewicht-Diäten und Suchtthemen ist das Erscheinungsbild. Alkohol, Medikamente und Drogen werden Gehilfen auf diesem traurigen Weg, die uns aber bekanntlich auf Dauer schaden und nicht einfach wieder zu lösen sind.

Was wenn das heutige Angebot der Trauerbegleitung nicht mehr greift und gesellschaftlich bereits lange veraltet ist?

Businessfrauen in Trauergruppen oder bei dem Caritasverband habe ich noch nicht gesehen. Wogegen sie eher in Selbsthilfegruppen der Suchtberatung anonym auftreten. Auch der Gang zum Psychologen bleibt vielen versperrt, weil es den Ruf und damit auch, der eigenen Karriere schadet und sie letztendlich zerstört.

Trauer wird heute von vielen als ein zutiefst privates Gefühl empfunden, das in der Öffentlichkeit soweit wie möglich unterdrückt wird. Im Laufe eines Trauerprozesses wird es uns wieder vermehrt möglich, anderes in den Blick zu nehmen. TRAUER - Gefühle die man teilt, erleichtern. Aber dafür braucht Trauer Raum, Trauernde müssen sich mitteilen können. Es ist sehr wichtig, Trauer nicht allein zu durchkämpfen, sondern sie zuzulassen und zu zeigen – auch außerhalb der eigenen vier Wände.

Gemeinsam Trauern – dafür gibt es viele Wege
Denn nur wer seine Trauer zeigt, sie mitteilt, kann sie auch mit anderen teilen, und das entlastet. Gemeinsamkeit ist ein wesentlicher Aspekt von Trauer. Ich bin in meiner Trauer nicht allein, ich treffe Menschen, die ähnlich empfinden. Anteilnahme kann sich auf viele Weisen ausdrücken.

Mein Trauer-Coachings kondolieren schriftlich oder mündlich, von unterwegs, am Arbeitsplatz telefonisch, auch mal zwischen zwei Sitzungen, am Frühstückstisch oder nach Feierabend von zu Hause. Durch das Internet und die Mobilität gibt es neue Wege sich anzuvertrauen, unabhängig von Ort und Zeit. So können Trauergespräche auch über weite Entfernungen flexibel stattfinden. Trauergefühle und Tränen möchten gelebt werden und das dürfen sie in meinen Trauergesprächen.

Ganz legitimiert, vertraulich und seriös ist mein 1zu1 Coaching Angebot. Ganz persönlich, intim, unter Schweigepflicht, auf die einzelne Frau und deren Bedürfnissen abgestimmt.

Auch wenn es für alle anstrengend ist: Trauer ist unumgänglich, sie wird aber leichter, wenn wir sie nicht in uns hineinfressen.


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